Zwei fordernde Tage liegen hinter mir, der dritte hatte es aber in sich. Nun zu den Details.
Nach Übernachtung in einem Quartier mit Standard der Siebzigerjahre, ebenso das Frühstück war danach, machte ich nochmals einen Rundgang durch diesen wundervollen Ort. Begleitet war die Nacht von ständigen Bahngeräuschen, die Haltestelle war gleich neben der Pension. Um ca halb 10 begann ich die heutige Tour, wobei mir bewusst war diese anfangs auf Grund der Steilheit der Straße nur schiebend bewältigen zu können. Am Parkplatz wies mir eine dortige Angestellte daraufhin, dass es nicht zu bewältigen sei, zumal sie mein Gepäck zu sehen bekam. Mit äußerster Kraftanstrengung, auch die Hitze forderte mich sehr, schaffte ich den 500 Höhenanstieg auf 4km nach 2,5 Stunden. Oben Mittags angekommen genoss ich die Weiterfahrt mit immer wieder tollen Ausblicken auf Meer, Landschaft und die Orte der Cinque Terre. Begleitet war die Etappe von vielen Motorrädern, auch die Strecke hinunter nach Vernaza blieb davon nicht verschont. Weitere Schiebephasen waren gefolgt, wobei ich dann schließlich nach erst ca. 15km 500 Höhenmeter hinunter nach La Spezia mit zu 50km/h raste. Eine kurze Rast folge am Hafen von La Spezia, weiter ging nach der Stadt Durchquerung wieder mit einem Höhenanstieg auf 300m, wiederum vielfach schiebend auf Grund der Steilheit. Eine weitere flotte Talabfahrt folge. Letztlich ging es aber flache 20km immer dem Meer entlang weiter bis zu meiner Unterkunft in der Stadt Massa, begleitet vom regen Rückreiseverkehr von Badetouristen.
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