In meinem Quartier in Casarza hatte ich auf der Terrasse ein sehr gutes Frühstück eingenommen. Ich startete gleich darauf meine Tagesetappe, die gleich mit einem ersten Anstieg begann. Großteils war ich die ersten Stunden erstmal mal mein Rad schiebend unterwegs. Es war der Passo di Bracco zu bewältigen. Beigleitet würde ich diesmal von vielen Motorrädern, dröhnend zogen diese ihre Kurven bergwärts, schließlich gingen sie mir schon auf die Nerven, nur der immer wieder wunderbare Ausblick aufs Meer und die Landschaft ließ mich sie ertragen. Von Passo di Bracco ging es abwärts Richtung Framura, mein Navigerät leitete mich durch die reizvolle Landschaft dorthin, um schließlich am dortigen Bahnhof, zwischen zwei Tunneln direkt am Meer gelegen anzukommen. Weiter ging es über einem Radweg, vielfach durch Tunneln führend unterbrochen mit Ausblicken auf Meer und Buchten bis nach Levante, einem Badeort. Von da an startete ich meine zweite Bergetappe des Tages.Wiederum waren 600 Höhenmeter zu bewältigen, unterbrochen von Trinkpausen, in doch eher noblen Hotellokalen. Am Berg schließlich der erste Hinweis an der Straße, dass ich mich ab nun in der Gegend der Cinque Terre befinde. Nach einigen km auf einer Seehöhe von 600m, mit Ausblicken auf Meer und Weinlandschaften, nicht vergleichbar mit unserer Wachau, schließlich der Abzweiger zu meinem Endziel am Meer gelegen, nämlich Vernaza.Eine äußerst steile Bergabwärtsstrecke folgte, meine Radbremsen waren gefordert. Dieser Tag forderte mir schließlich 55km, jedoch aber insgesamt beinahe 2000 Höhenmeter ab. Nach dem Einchecken im Quartier, machte ich noch eine n kurzen Rundgang durch diesen weltberühmten Ort, abendlich beruhigte sich bereits der Besucheransturm, diese kommen großteils mit der Bahn hierher, wiederum liegt der Bahnhof hier zwischen zwei Tunneln. In einem Lokal am Meer aß ich noch eine Pizza, bevor ich erschöpft mein Bett aufsuchte.