Ich bin heute um halb vier aufgestanden, um noch mein Rad zu satteln, und bin nach einem Kaffee um Viertel fünf zum Bahnhof Krenstetten-Biberbach gefahren,um von dort meine Bahnreise nach Genua anzutreten. Einiges an Spannung erzeugte der knappe Anschlusszug in Linz, zumal der Regionalzug dorthin doch einige Minuten verspätet war. Es war sich knapp auf eine Minute ausgegangen, glücklicherweise auch weil der betreffende Zug am Bahnsteig gegenüber zur Abfahrt bereit stand. Bereits bei der Planung der Reise war mir bewusst, dass es in Linz möglicherweise schwierig werden könnte, ich aber keine Möglichkeit sah, zeitnah nach Genua zu kommen. Die mühevolle Umbuchung der Radreservierung, die auf Grund des Versäumnisses des Zuges gefolgt wäre ist mir erspart geblieben. Von Linz ging es entspannt im Railjet bis nach Innsbruck weiter, ich genoss dabei die morgendliche Landschaft. Von Innsbruck ging es mit einem sehr stark besetzten Zug über den Brenner weiter bis nach Verona. Dadurch entstehender Trubel, auch die nicht entsprechende. Klimatisierung ließen die Fahrt anstrengender werden, ich genoss trotzdem die immer südlicher werdende Landschaft, erstmal geprägt von Apfel- und. Weinplantagen. Der nächste Umstieg erfolgte in Verona in einen Regionalzug nach Mailand. Im doch sehr heißen Verona ließ der verspätete Anschluss lange auf sich warten. Die Hitze, jedoch auch die Verspätung entnervte zusehends die Leute, was auch für mich die Fahrt anstrengender werden ließ. Das südliche Temperament der Menschen trug auch dazu bei. Im sehr heißen Mailand ging es mit dem nächsten Zug auch wieder verspätet weiter. Gut klimatisiert ging die Fahrt nach Süden flach durch die Poebene, um letztlich über eine Gebirgslandschaft die Hafenstadt Genua zu erreichen. Kurz genoss ich dort, sehr überrascht, dass es hier doch um einiges kühler und angenehmer war, das Bahnhofsgeschehen, und suchte daraufhin mein gebuchtes Quartier auf. Typisch italienisch ließ ich den Tag in einem Lokal mit dem Verzehr einer Pizza ausklingen. Gut gestimmt durch die italienische Herzlichkeit, aber doch sehr müde, war ich dann um 20 Uhr zu Bett gegangen