Erstmal Bilder schauen, das Geschriebene folgt.
Auch am Morgen war ich noch gezeichnet von den Strapazen des gestrigen Tages, es fiel mir schwer wirklich in die Gänge zu kommen, trotz einer sehr geruhsamen Nacht. In der freudigen Erwartung, dass die heutige Etappe mit nahezu keinen Höhenmetern ausgestattet sein wird, begannen wir nach dem Frühstück den heutigen Radtag. Zuerst führte unser Weg. durch kaum besiedeltes, ausgeprägtes agrarisches Flachland, vielfach mit Getreideanbau, aber Gemüsekulturen, davon vor allem Paradeiser in Bodenanbau. Zum Meer hin war das Land abgegrenzt mit Pinienwäldern, ab und zu führte eine Stichstraße dort hin.
Rosalie gab dabei nicht nur das Tempo vor, sondern sie gelang ihr auch, dass wir uns abseits stark befahrener Straßen bewegten. Ich fiel mir nicht leicht ihr ständig zu folgen. Nach einiger Zeit beschlossen wir einen kurzen Stopp am Meer einzulegen, fuhren über eine Stichstraße zu einem Badestopp dorthin. Seltsamerweise trafen wir eine Stoner-community an, von der wir dann bewirtet wurden. Weiter ging es dann nach Civitavechia, vom da an lagen die Orte wiederum am Wasser, ebenso die Straße, ausgestattet mit zahlreichen Bademöglichkeiten. Zum Schluss des Tages nutzten wir eine solche, um letztlich in Ladispoli in unserer heutigen Unterkunft zu landen. in eher Substandardhotel, wobei das Persanal sich sehr von der unfreundlichsten Seite zeigte. Kurz vorher jedoch wurde unsere Ankunft nochdurch eine Reifenpanne bei meinem Rad hinausgezögert. Nach dem Einquartieren waren wir in dieser quirligen Stadt noch zum Meer gegangen, und haben dort eine Pizza gegessen und sind danach erschöpft zu Bett zu gehen.