In Folonica haben wir von einer Villa in eine Art Pension umgestalteten Unterkunft übernachtet. Das Frühstück mussten wir leider auswärts einnehmen, es wurde nämlich nicht mitangeboten. Der äußerst gesprächige Quartierinhaber teilte uns nebenbei mit, dass wir einen Teil unserer heutigen Strecke mit der Bahn zurücklegen müssten. Später jedoch werden wir erfahren warum er uns dazu riet. Nach einem äußerst herzlichen Abschied machten wir uns auf den Weg. Lange gerade Streckenabschnitte durch Wälder,aber auch Ackerlandschaften, erstmal einiges abseits vom Meer folgten. In Castiglione erreichten wir wieder die Küste, kurz davor fanden wir einen Meerzugang für einen Badestopp. Es folgte darauf die große,sehr agrarisch genutzte Ebene des Mündungsgebietes des Flusses Ombrone. Nach Querung dieses Flusse über eine Fahrradbrücke gelangten wir nach Albarelle, angeblich berühmt für sein Naturschutzgebiet, bekannt auch für dass Vorkommen der Rinderrasse Maremmana, eine seltene Haustierrasse dieser Gegend. Jetzt werden wir erfahren, warum wir ab da mit der Bahn fahren sollten, wir gelangten an eine baustellenbedingte Sperre des Radweges, die Navigation leitete uns daraufhin auf eine Autobahn. Nach einigen Kilometern darauf, aber auch Huphinweise einiger Autofahrer veranlassten mich dazu so nicht weiter zu fahren. Wir verließen diese, und setzten den Weg auf dem gesperrten Radweg fort, der eigentlich sowieso fertig war. Schließlich erreichten wir unser Ziel in einem Hotel in Orbetello. Am Weg dorthin wurden wir abermals über eine Autobahn geleitet.
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