Nach einem guten Frühstück,machten wir uns bald auf den Weg. Zum Abschied wird uns der Besitzer des Hofes erzählen, dass zur Zeitdort katastrophale familiäre Zustande herrschen. Der Betrieb fußt auf mehren Standbeinen, unter anderem auch ein Milchviehbretrieb mit 120 Kühen und ist im gemeinschaftlichen Besitz unter Geschwistern und Onkel. Einer davon, zuständig für die Milchviehhaltung verschwand plötzlich, nachdem er die Kühe verkaufte, vom Hof mitsamt dem Verkaufserlös und ist derzeit unauffindbar. Trotzdem waren die Gäste gut bewirtet worden, was mich überraschte. Die heutige Etappe führte uns aus dem Landesinneren wiederum an die Küste nach Rosignano di Solvay. Von da fuhren wir immer dem Meer entlang, in den Orten meist direkt am Wasser, sonst vom Wasser durch Pinienwälder getrennt. Ständig führen jedoch Stichwege, als Fußwege angelegt, zu naturbelassenen Strandabschnitten, manchmal auch mit Liegestühlen und Gastronomie. Wir nutzten sie einige Male zu einem Badestopp. Bei Bibona, einem Ort unserer Strecke, werden wir kilometerweit auf einem Waldweg durch so einen Pinienwald geleitet. Direkt am Wasser konnte man sehen wie sehr auch riesige Bäume mit Sturmfluten zu kämpfen haben. Kilometerweit fuhren wir auf geraden Strecken gegen Süden durch flaches eher dünn besiedeltes Agrarland, ständig begleitet vom starken Autoverkehr. Großteils hatten wir aber die Möglichkeit einen parallel zur Straße führenden Radweg zu benutzen. Kurz vor der Hafenstadt Piombino mit der Fährverbindunge zur Insel Elba, zweigten wir wiederum ins Landesinnere ab, durchstreifen kurz ein Wasserschutzgebiet und gelangten schließlich nach Folonica, unseren heutigen Endziel. Wir suchten noch ein Lokal zum Abendessen auf, was nicht so leicht war, da viele der in Gastromie Beschäftigten nach einigen italienischen Feiertagen in Folge sehr ruhebedürftig waren, und daher vieles geschlossen war.
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