Am Morgen in der Unterkunft genossen wir erstmal das Frühstück, diesmal eher zeitig da wir beschlossen hatten die Halbinsel Argentario zu umrunden, zusätzlich zur heutigen Tagesetappe. Die Gastgeber verhalten sich sehr zurückhaltend, was eher untypisch ist für einen Italiener. Schließlich fuhren wir los ,teilweise auf einer alten Bahnstrecke, durchquerten den Hafenort Porto santo Stefano, um letztendlich eine mächtige Bergstrecke zu beginnen, begleitet von vollen Sonnenschein. Oftmals das Rad schiebend genossen wir immer wieder die Sicht aufs Meer und staunten über die Architektur von Reich und Schön. Die Insel Giglio war ständig im Blickfeld, ständig warfen wir Blicke auf sie, im Gedanken war auch immer das vor einigen Jahren stattgefundende Unglück eines Kreuzfahrtschiffes vor dieser Insel in uns. Später,da ein Badestop nicht fehlen durfte, fuhren wir zu einer der zahlreichen Buchten hinunter, eine Abschrankung müsste diesmal erst überwunden werden. Nach einem Bad im Meer brach ich von dort etwas früher auf, Rosalie wollte das Bad in der Sonne länger genießen, wir beendeten daher die heutige Etappe getrennt. Ich durchstreifte Porto Ercole, verlies daraufhin die Halbinsel über eine der drei Landverbindungen, nämlich auf einem von Pinienwälder begleiteten kilometerlangen Pfad. Ich gelangte daraufhin nach Ansedonia, wiederum ein Ort von prunkvollen Bauten, abermals mit tollen Meeresblicken. Danach führte der Weg kilometerweit entlang des WWF-Gebiets vom See Burano, es folge ein Abstecher zum Strand am Meer. Schließlich musste ich die letzten 15 km bis zum Quartier auf einer Schnellstraße zurücklegen, um dort letztlich wieder mit meiner Tochter Rosalie zusammenzutreffen. Total erschöpft von der Hitze und der stapaziösen Bergetappen waren wir nach einer Abendmahlzeit, diesmal keine Pizza zu Bett gegangen.